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Homy-T war ein Belgier. Und das durch und durch, wie ich bald feststellen musste. Er war auch nicht ganz einfach zu händeln. Warum? Das erfuhr ich erst, als ich seine Wege zu mir recherchierte. Homy kam in Antwerpen “abhanden”. Über viele Stationen landete er dann als Freizeitpferd irgendwo in den Bergen im Schwarzwald. Weder seine neue Besitzerin noch das Pferd schien glücklich mit der Situation. Homy hatte ein Karzinom am Augenlied. Was ihn aber nicht weiter störte. Ich nahm Homy mit nach “Hause”. Zumindest ist er schon mal von 1200 auf 700m NN heruntergekommen.
Aber, ich spürte, das Pferd fühlt sich immer noch nicht wohl. Er tat sein Bestes - aber es war einfach nicht “seine Welt”. Homy lebte 6 Jahre auf 0 m über NN - in Antwerpen. Meer, Strand und viel Wasser, das er so liebte! Kurz: Ich machte Homys frühere Besitzerin ausfindig - und schenkte ihr ihr Pferd. Homy wollte nach Hause!
Und ich werde nie vergessen: Die Besitzerin kam aus Belgien...Als sie sich der Box näherte, hatte ich Tränen in den Augen. Beide. Ja Beide haben sich sofort erkannt. Ich habe noch nie ein Pferd gesehen, das sich sichtlich überschlug vor Freude - das war der Hammer. Und ich wusste, Homy geht nach Hause..... Ans Meer, an sein Wasser, in ein Land das seine Heimat ist. Hoho Alter Freund. Lebe Wohl!
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